Kunst kennt keine Mindestlänge.

Jede Sekunde zählt!

Der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) setzt sich für ein Urheberrecht im Sinne der europäischen Richtlinie ein. Für ein faires Miteinander zwischen Online-Plattformen, Nutzer:innen und Kreativen im digitalen Raum. Denn zusammen mit den Künstler:innen sind hinter den Kulissen noch viele weitere Menschen daran beteiligt, dass Musik hör- und sichtbar ist. Wir öffnen hier den Vorhang für die ganze Musik und dafür, wie die Branche funktioniert.

Bühne frei für Partnerschaften auf Augenhöhe!

Die europäische Richtlinie ist ein historischer Erfolg zur Sicherung der kulturellen Vielfalt.

Der europäische Gesetzgeber hat mit der Richtlinie die verschiedenen Interessen von Plattformen, Verbraucher:innen und Rechteinhaber:innen in einen fairen Ausgleich gebracht. Die sogenannte DSM-Richtlinie (DSM = Digital Single Market bzw. Digitaler Binnenmarkt) versteht, dass der digitale Lizenzhandel die Lebensader der Kreativwirtschaft ist. Vor allem erkennt sie an, dass das endlich auch im digitalen Raum für alle klar und verbindlich verankert werden muss. Auch und gerade mit Blick auf Online-Plattformen, auf denen die kreativen Inhalte anderer massenhaft genutzt und/oder bearbeitet werden.

Der deutsche Ansatz zur Umsetzung des europäischen Gesetzestextes der Richtlinie widerspricht dem Gedanken der europäischen Harmonisierung und führt zur Schwächung des Standortes Deutschland für die Kultur- und Kreativwirtschaft.

Der Bundesverband Musikindustrie appelliert an den Gesetzgeber: Handeln Sie hier im Sinne des europäischen Kompromisses und sorgen Sie für eine Korrektur des Gesetzentwurfs, der das überlebenswichtige digitale Lizenzgeschäft stärkt, im Sinne der Künstler:innen und ihrer Partner! Mehr zum Thema.

Der deutsche Gesetzentwurf dagegen schadet der ganzen Branche. Unter anderem, weil er Künstler:innen und ihren Partner:innen faktisch die Kontrolle über wesentliche Teile ihrer Inhalte entzieht.

Anliegen und Ziel der europäischen Urheberrechtsrichtlinie ist ein fairer Ausgleich zwischen den Online-Plattformen, Verbrauchern und den Rechteinhabern, also den Künstlerinnen und Künstlern und ihren Partnern. Damit wird das bestehende Urheberrecht, das noch aus der prä-digitalen Zeit stammt und Entwicklungen wie beispielsweise User-Upload-Plattformen noch nicht kannte, für die Online-Umgebung erweitert.

Die Richtlinie stellt nach 20 Jahren die notwenige Augenhöhe zwischen allen Partnern im gemeinsamen digitalen Schaffensraum her. Indem nach fast zwei Jahrzehnten User-Upload-Plattformen wie z.B. YouTube in die Verantwortung genommen und verpflichtet werden, reguläre Lizenzen für die Nutzung kreativer Inhalte zahlen.

Der im Februar verabtschiedete Regierungsentwurf zur Umsetzung der Richtlnie in Deutschland ist jedoch meilenweit von der europäischen Version entfernt. An vielen Stellen steht er gar in direktem Widerspruch zur Ursprungsidee, man könnte sagen, er betreibt aktiv die Disharmonisierung des europäischen digitalen Binnenmarktes. Alte Diskussionen werden wieder aufgemacht, gefundene Kompromisse neu interpretiert. Viele der Vorschläge verstoßen darüber hinaus gegen europäisches und internationales Urheberrecht.

So sieht die europäische Richtlinie beispielsweise vor, dass sich Plattformen künftig aktiv um den Erwerb von Lizenzen bemühen müssen. Stichwort: Plattformen in die Verantwortung nehmen. In Deutschland jedoch sollten die Rechteinhaber verpflichtet werden, Lizenzen anzubieten. Damit werden die Plattformen also direkt wieder aus der hart errungenen Verantwortung entlassen.

„Man könnte glauben, es hätte die jahrelangen Diskussionen um ein zeitgemäßes Urheberrecht im Sinne der europäischen Künstlerinnen, Künstler und Kreativen gar nicht gegeben. Ebenso wenig wie die vom EU-Parlament verabschiedete Urheberrechtsrichtlinie; denn der deutsche Entwurf konterkariert in wesentlichen Punkten den mühsam erstrittenen Kompromiss und den Geist der EU-Vorgabe. So wird ein Fortschritt durch einen nationalen Alleingang ins Gegenteil verkehrt. Sollte der Entwurf in dieser Form umgesetzt werden, wird die Zukunft für Jahre zu Lasten der Kreativen zementiert.“

Frank Briegmann – CEO & President Central Europe Universal Music und Deutsche Grammophon

Künstler:innen, Labels, Rechte – von Vergütungsansprüchen und Branchenrealitäten

Mit dem Direktvergütungsanspruch greift der deutsche Entwurf zur Umsetzung der Urheberrechtsrichtlinie in die Vertragsfreiheit ein. Das zerstört Lizenzsysteme, schadet den Unternehmen und hilft auch nicht den Künstler:innen, die mit ihren Rechten individuell am Markt handeln können wollen – direkt sowie über ihre Labels.

Im Kern der Arbeit und der Investitionen von Musikfirmen, den Labels, stehen die „ausübenden Künstler:innen“. (Damit sind hier nicht die Autor:innen und Komponist:innen gemeint, auch, wenn es dabei manchmal um die gleichen Personen handelt. In der Partnerschaft mit dem Label steht aber die Rolle als ausübende:r Künstler:in im Mittelpunkt.) In dieser Partnerschaft verfügen beide, Künstler:innen und Labels, jeweils über Leistungsschutzrechte. Die Künstler:innen können den Musikfirmen ihren Teil dieser Rechte anbieten, damit können diese dann wiederum gebündelt Lizenzverträge mit den unterschiedlichen Plattformen aushandeln.

Die Labels räumen Plattformen wie YouTube bereits seit etwa zehn Jahren (Duldungs-)Lizenzen ein und lizenzieren auch aktuelle Dienste wie TikTok, die sich auf kürzeste Musikausschnitte beziehen und den Verbraucher:innen die Möglichkeit geben, eigene Videos mit der Musik zu verbinden.

In Verwertungsgesellschaften (für die ausübenden Künstler:innen und Labels ist hier die GVL zuständig, nicht die GEMA) werden an dieser Stelle nur die Rechte eingebracht, bei denen eine Einzel-Lizenzierung nicht effektiv wäre. Das gilt beispielsweise beim Thema Öffentliche Wiedergabe. (Anmerkung: Bei den Urheberrechten der Autor:innen und Komponist:innen ist es genau andersherum: Hier ist es üblich, dass der Großteil der Rechte von einer Verwertungsgesellschaft, in dem Fall dann der GEMA, wahrgenommen wird.)

Am Wert, an der Marktfähigkeit und am wirtschaftlichen Erfolg dieser Rechte bemessen sich sowohl die Investitionen der Musikfirmen (Produktion, Videos, Artwork, Marketing, Data-Analysis, etc.) als auch die Vorschüsse an die Künstler:innen; letztere sind ein entscheidender Baustein beim Aufbau nachhaltiger künstlerischer Karrieren, denn sie halten den Künstler:innen den Rücken frei und ermöglichen ihnen dadurch die volle Konzentration auf den kreativen Prozess.

Entzieht man nun, wie es der deutsche Gesetzentwurf zur Umsetzung der Urheberrechtsrichtlinie vorsieht, Teile dieser Rechte und/oder erzwingt deren Vergütung über Verwertungsgesellschaften, wird dieser Kosmos mit seinem komplexen Gefüge empfindlich getroffen; die Kappung bestehender Lizenzstrukturen hätte erhebliche negative Auswirkungen auf Investitionen und Vorschüsse.

Verwertungsgesellschaften können aufgrund ihrer Sonderrolle weniger flexibel verhandeln als einzelne Lizenzgeber. Sie sind an starre Tarife gebunden und vergüten nach Verteilungsplänen. Individuelle Lizenzverträge dagegen gehen über die reine Lizenzvergabe hinaus. Sie vereinbaren oft Anreize für die Entwicklung von Neueinsteigern, Marketing und Promotion (z.B. Werbevolumen). Verwertungsgesellschaften können und dürfen dies nicht. Sie investieren darüber hinaus auch nicht in die Entwicklung von Künstler:innen, zahlen keine Vorschüsse oder ermöglichen die Produktion der Inhalte oder das Marketing.

Mit dem deutschen Gesetzentwurf wird Rechteinhabern mit dem Entwurf darüber hinaus faktisch die Herrschaft über wesentliche Teile ihrer Inhalte entzogen, ohne entsprechende Rechtfertigung durch die europäische Richtlinie. Der deutsche Ansatz nimmt ihnen die Möglichkeit, ihre Rechte effektiv wahrzunehmen und somit ihre Inhalte zu schützen. Der Wille von Rechteinhabern wie auch den Künstler:innen, Werke nicht zu lizenzieren und auf den in Frage stehenden Plattformen zu veröffentlichen, sollte aber doch grundsätzlich durchsetzbar sein!

Statt dessen aber sieht der deutsche Entwurf – auch vor dem Hintergrund der aktuellen Konstruktion der „mutmaßlich erlaubten Nutzungen“ – vor, dass faktisch bis zu 15 Sekunden aus einem Musikstück, Filmwerk oder Laufbild, bis zu 160 Zeichen Text, 125 Kilobyte für Fotos und Grafiken gegen eine kollektivierte Pauschalvergütung von jedem nicht-kommerziellen Nutzer erlaubnis- und haftungsfrei öffentlich verwendet werden können – ausgewertet auf Plattformen, die damit in der Regel erhebliche Gewinne generieren. Die Rechteinhaber können also nicht mehr primär darüber bestimmen, wie und wo die Nutzung ihrer Werke stattfindet.

Das ist aus unserer Sicht nicht fair und darüber hinaus europarechts- und verfassungswidrig. Wir fordern die Anpassung des deutschen Gesetzestextes.

Das Urheberrecht ermöglicht die Selbstbestimmtheit von Künstlern und Künstlerinnen sowie die Berufe all der Menschen und Unternehmen, mit denen sie partnerschaftlich zusammenarbeiten. Europaweit sichert der Musiksektor mit all seinen Teilbereichen rund 2 Millionen Arbeitsplätze.

Nicht jede*r Künstler*in steht im Rampenlicht.

Wir öffnen den Vorhang und zeigen, wie Künstler*innen und Labels heute zusammenarbeiten.

Musikerinnen und Musiker sind das Herz, der Kern, das Zentrum der Musikbranche. Ohne sie ginge nichts. Auch sie aber brauchen und suchen sich (wenn sie es mit der Musik ernst meinen) in vielen Fällen ein Label als Partner, der sie unterstützt. Ein Label fungiert als Mitstreiter, Investor und treibende Kraft hinter den Künstlerinnen und Künstlern – mit Leidenschaft, harter Arbeit und einem abgestimmt agierenden Team. Die Bedeutung der Labels für die Künstlerinnen und Künstler war wahrscheinlich noch nie so groß wie heute, die Partnerschaft für Kreative möglicherweise nie so wichtig wie jetzt. In einer Zeit, in der Musiker*innen aus aller Welt direkt mit den Fans in Kontakt treten und um Aufmerksamkeit werben können (Streaming-Dienste & Social-Media-Plattformen) ist es wichtiger denn je, jemanden an der Seite zu haben, der sein Handwerk versteht. Tatsächlich ist es nicht leichter, sondern eher schwieriger geworden, sich auf der wachsenden Zahl von Nutzungs- und Kommunikationsoberflächen Gehör und Sichtbarkeit zu verschaffen.

Das Label ist nicht nur Kreativpartner, es hält seinen Künstler*innen auch den Rücken frei. Denn um sich professionell im Musikgeschäft zu präsentieren, sind neben einer künstlerisch und handwerklich überzeugenden Produktion inzwischen für jede der relevanten Plattformen passgenaue, gut durchdachte originäre Inhalte erforderlich, die konzipiert, getextet, oft noch gefilmt, geschnitten, zum richtigen Zeitpunkt gepostet und sinnvoll platziert werden müssen. Wenn Musiker*innen sich zugleich um den Digitalvertrieb ihrer Musik, um Pressung und Vertrieb von CD und Vinyl und um das Booking ihrer Konzerte kümmern müssen, stellen die meisten schmerzlich fest, dass auch ihr Tag nur 24 Stunden hat.

Das moderne Label ist ein digitales Power-House, für das Metadaten, Algorithmen und Playlists ebenso zum Tagesgeschäft gehören wie „Artist & Repertoire“-Management (A & R), Musikproduktion und Künstler*innen-Management. Global agierende Teams sorgen durch die akkurate Lieferung von Datensätzen dafür, dass Songs und Alben wöchentlich an Online Händler und Dienstleister auf der ganzen Welt übermittelt werden, um den Fans den schnellen Zugang zu neuer Musik zu ermöglichen.

Kurz: Das Label unterstützt Musikerinnen und Musiker nicht nur im kreativen Entwicklungsprozess, sondern begleitet sie auch auf jeder Stufe ihrer musikalischen Reise bis zu ihren Fans mit einer breiten Infrastruktur – von der Produktion über den Vertrieb bis zu Promo und Vermarktung online und offline.

Mehr dazu auf der Seite unseres Dachverbandes IFPI sowie im Musonomics-Report „Same Heart. New Beat.“.

Warum wir die Umsetzung der europäischen Urheberrechtsrichtlinie brauchen!

Das Urheberrecht ist das Lebenselixier der Musikindustrie.

Besonders in Extremsituationen wie heute spüren wir, wie wertvoll kreative Inhalte in Form von Musik, Bildern und Geschichten sind und wie sie uns Menschen durch schwere Zeiten tragen. Das Urheberrecht fungiert dabei als Lebenselixier für die Musikindustrie: Durch das Urheberrecht können Kreative von ihrem Schaffen leben; erst das Urheberrecht ermöglicht die Selbstbestimmtheit von Künstler*innen und die Berufe all der Menschen und Unternehmen, mit denen sie sich entscheiden, partnerschaftlich zusammenzuarbeiten. Es sorgt für eine faire Bezahlung der Künstler*innen und ihrer Partner und fördert die Schaffung von Originalen.

Die Musikindustrie ist Teil der Musikwirtschaft, allein in Deutschland arbeiten hier insgesamt rund 160.000 Menschen. Ohne ein Urheberrecht, das die Einnahmen von Musikfirmen und die faire Vergütung für die Nutzung künstlerischer Inhalte durch den Lizenzhandel sichert, gäbe es viele dieser Jobs gar nicht – und damit keine musikalische Vielfalt! Mehr dazu in der Executive Summary der aktuellen Untersuchung „Musikwirtschaft in Deutschland“.

Das Urheberrecht sichert also künstlerische Berufe und macht überhaupt erst möglich, dass Kreative von ihren Erzeugnissen leben können. Wenn das Urheberrecht nicht greift, dann sind jedoch nicht nur die Künstler*innen in Gefahr – auch die Zukunft der vielen unterstützenden Berufszweige ist unklar. Europaweit sichert der Musiksektor mit all seinen Teilbereichen insgesamt zwei Millionen Arbeitsplätze und trägt jährlich 81,9 Milliarden Euro zur Wirtschaft in den 27 EU-Mitgliedstaaten und im Vereinigten Königreich (EU28) bei. Das Herzstück sind die 7.400 europäischen Labels. Sie beschäftigen nicht nur fast 45.000 Menschen in der EU, sondern investieren auch erheblich in andere Teile des Musiksektors und leisten einen wichtigen Beitrag zu den europäischen Exporten. Mehr dazu hier.

Wir brauchen das Urheberrecht. Und besonders heute braucht das Urheberrecht uns.

»Viele sehen nur den Song, die 15 Sekunden daraus. Sie sehen aber nicht die Wochen und Monate, die Mühen und Kosten, die vielen Kilometer, die man zum Teil dafür zurückgelegt hat. Und sie sehen nicht, dass es sich um das Eigentum der Künstler und Autoren handelt!«

Max Mutzke, Musiker

Worüber wir sprechen: Das Urheberrecht.

Im Jahr 2020 wurden knapp Dreiviertel der Branchenumsätze der Musikindustrie online generiert. Damit hat sich die Verteilung physischer bzw. digitaler Werke/Datenträger innerhalb von nur 6 Jahren umgedreht! Wenn man sich die Jahre und Jahrzehnte davor anschaut, scheinen die Zehner Jahre dieses Jahrhunderts wie in einem Zeitraffer.

Demgegenüber entspricht der Rechtsrahmen, in dem wir uns bewegen, eher einem Standbild – ein Rechtsrahmen, der noch aus dem analogen Zeitalter stammt und neuen Geschäftsmodellen (wie bspw. User-Upload-Plattformen à la YouTube) staunend gegenübersteht. Um diese jungen Unternehmen nicht zu überfordern und ihre nicht Entwicklung auszubremsen, befreite man sie damals von der Verpflichtung, reguläre Nutzungslizenzen für die kreativen Inhalte zu zahlen, die die Nutzer*innen dort hochladen. Begründung: Als „technisch neutrale Plattformen” stellten sie schließlich nur die technische Infrastruktur zur Verfügung, verantwortlich für die hochgeladenen Inhalte seien die Nutzer*innen.

„Technisch neutrale Plattform“ stimmt im Jahr 2020 natürlich längst nicht mehr. YouTube verdient beispielsweise seit vielen Jahren viel Geld durch das Kuratieren von Inhalten und durch Werbung. Den jüngsten Zahlen zufolge nahm YouTube 2019 mehr als 15 Milliarden Dollar durch das gezielte Schalten von Werbung ein! Es ist also nicht die Plattform, die Werbung für Musik macht und damit die Musik-Verkäufe erhöht, sondern es sind die Inhalte, zu einem wesentlichen Teil Musik, die es der Plattform ermöglichen, Werbung zu verkaufen.

Natürlich sind Plattformen wie YouTube trotzdem längst unersetzliche Partner der Musikindustrie! Künstler*innen und Labels arbeiten an vielen Stellen sehr gut mit ihnen zusammen in einem gemeinsamen Ökosystem. Und genau deshalb brauchen wir einen modernen, selbstbewussten Rechtsrahmen, der Augenhöhe zwischen all diesen Partnern herstellt! Diesen mutigen Schritt ist das Europäische Parlament im vergangenen Jahr gegangen hin zu einem solchen modernen Rechtsrahmen, einem Update, das ein zeitgemäßes Verständnis des Plattform-Geschäftsmodells abbildet, indem es die Plattformen in die Verantwortung nimmt. Um es Kreativen und ihren Partnern zu ermöglichen, für die Nutzung ihrer Werke faire Preise auszuhandeln. Ein Kompromiss und fein austarierter Interessenausgleich nach einem langwierigen demokratischen Prozess.

Die Richtlinie ist auf EU-Ebene im April 2019 verabschiedet worden. Für die, die mitreden können wollen, lohnt sich immer ein Blick in den Originaltext – der besonders heiß diskutierte Artikel 17 findet sich auf den Seiten 28 bis 30. Zum Originaltext.

Stimmen aus der Branche: